RuinenRomantik
  Grundregeln
 



1. Hinterlassen Sie nichts außer Fußabdrücken.

Nehmen Sie nichts mit außer Fotos.

Dies ist die bekannteste Regel beim Urban Exploration und auch die Wichtigste.

Wir sind nur Besucher und wollen den Ort oder die Location respektvoll behandeln und auch somit vor Vandalismus schützen.

Es ist egal, auch wenn es nur ein vergilbtes Stück Papier ist was man vorfindet, abgelichtet dürfen wir dies mit nach Hause nehmen, das Original bleibt am Ort !!!

Wenn wir alle ein kleines Stück mit nach Hause nehmen würden, wäre irgendwann nichts mehr für die folgenden Urbexer da, womögliche  gute Motive verschwinden, der Charakter des Ortes schrumpft.

Kupfer- und Altmetall-Diebstahl sind leider immer weiter auf dem Vormarsch.

Es ist uns wichtig, uns von solchen Verbrechen zu distanzieren, und wir können dies nur tun, indem wir diese Regel befolgen.

Und wir verlassen den Ort wieder, ohne eine Spur zu hinterlassen, soll heißen, es wird weder in irgendwelche Ecken uriniert noch wird mitgebrachter Unrat dort zurückgelassen.

Wenn es unumgänglich ist, bleiben nur Fußabdrücke zurück.

 

 

2. Kein Vandalismus / Graffiti

Vandalismus und Graffiti´s sind respektlos, illegal und ruinieren den Charme der eigentlichen Location, wo die Zeit stehen geblieben ist.

Gewiss gibt es sehr schöne Graffitis,

aber meiner Meinung nach haben diese in LPs nichts verloren.

Gerade bei jüngst verlassenen Gebäuden, welche evtl. noch einen anderen

Nutzen für etwaige Nachmieter haben könnten, würde so uninteressant und unwiederbringlich zerstört.

Was wiederum bedeutet, dass man „Schmierfinken“ und uns „Urbexer“

über einen Kamm schert, was wir nicht wollen.

Wenn man nicht gleich einen Zugang zum oder ins Gebäude oder dem zu erkundenden Areal findet, werden weder Türen aufgebrochen, Scheiben eingeschlagen noch Mauerwerk weg gebrochen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wenn man lange genug sucht, auch eine Engstelle gefunden wird, wodurch man ins Innere gelangt.

Diese sind mit Absicht „versteckt“, damit nicht jedermann Zugang in die Location bekommt.

Bei vielen Gebäuden haben Obdachlose oder Landstreicher einem diese Arbeit bereist abgenommen.

Wenn man es genau nimmt, ist es dann nicht mal mehr als Einbruch zu ahnden.

Sollten wir einmal keinen Zugang finden, dann waren wir halt zur falschen Zeit dort,

ein späterer Besuch hat vielleicht den Vorteil dass das Gebäude weiter verfallen ist und man letztlich dann doch hineingelangt.

Ansonsten haben wir dann einfach mal Pech und stehen vor verschlossenen Türen.

 

Viele Mitmenschen halten uns irrtümlicherweise schon teilweise für Vandalen, wenn wir zu viert oder mehr an einer Location auftauchen. Die hohe Personenzahl dient uns nur der Sicherheit, dass uns selbst nichts passiert, denn dieses Hobby ist nicht ungefährlich.

 

Würden wir diese zweite Regel nicht beachten, gießen wir schnell mal Öl in ein Feuer was gar nicht brennen müsste. Selbst die meisten Sicherheitsdienste kennen unser Hobby mittlerweile und wenn diese der Überzeugung sind, das wir nur Fotos machen, gibt es nicht mehr als einen Platzverweis. Wird man jedoch mit Spraydosen, Brechstangen oder ähnlichen Werkzeug angetroffen, fallen die Strafen mitunter gerechtfertigter aus.


 
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